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| Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
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| Autor: Bertolt Brecht
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| Länge: 145 Min.
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| Regie: Manfred Wekwerth
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| Hauptdarsteller: Ekkehard Schall, Michael Gerber
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| Der Gangster Arturo Ui arbeitet mit den Kapitalisten vom Karfioltrust zusammen. Uis Helfer sind der hinkende Givola, der als Blumenhändler auch ein blumiger Propagandist ist, und der Schlächter Giri. Zusammen schüchtern sie mit Terror, Mord und Gewalt die kleinen Ladenbesitzer ein und erpressen Schutzgelder. Das Stadtoberhaupt Dogsborough wird erpressbar gemacht. Dann läßt Ui Dullfeet ermorden und die kleine Nachbarstadt Cicero in seine Gewalt bringen.
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| Fernsehmitschnitt DDR 2 - 1988
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| Signatur: Videoarchiv FM 58
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| Danton`s Tod
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| Autor: Georg Büchner
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| Länge: 127 Min.
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| Regie: Juergen Flimm
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| Frankreich während der Revolution: Danton, des Geschichtemachens müde, beschließt, sich den Greuelexzessen zu verweigern; lieber will er selbst gemordet werden, als länger auf der Seite der Mörder zu stehen.
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| Fernsehmitschnitt ZDF - 1987
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| Signatur: Videoarchiv FM 16
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| Emilia Galotti
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| Autor: Gotthold Ephraim Lessing
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| Länge: 131 Min.
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| Regie: Thomas Langhoff
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| Hauptdarsteller: Sunnyi Melles, Rolf Boysen
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| Inhalt:
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| Der Prinz von Guastalla, Hettore Gonzaga, begehrt die Bürgerliche Emilia Galotti. Die jedoch steht kurz vor ihrer Verheiratung mit dem Grafen Appiani, der den adligen Lebensstil hasst und mit Emilia ein einfaches, ländliches Leben führen will. Im gemeinsamen Komplott mit seinem Kammerherrn Marinelli läßt der Prinz Emilia auf sein Lustschloss entführen.
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| Fernsehmitschnitt ZDF - 1987
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| Signatur: Videoarchiv FM 62
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| Galileo Galilei
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| Autor: Bertolt Brecht
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| Länge: 140 Min.
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| Regie: M. Wekwerth, J. Teuschert
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| Hauptdarsteller: Mit Ekkehard Schall, Renate Richter, Michael Gerber, Dieter Knaup
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| Inhalt:
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| Dieses Schauspiel von Brecht entstand in den dreissiger Jahren im dänischen Exil, als die Zeitungen gerade die Nachricht von der ersten Uranspaltung brachten (Otto Hahn). Die Geschichte ist sicherlich nicht einfach und Brecht entwickelte seine eigene These, die bis heute umstritten ist; Galilei hätte ohne sein Leben zu gefährden der Obrigkeit Widerstand leisten können, da er eigentlich stärker gewesen sei als sie. Das Stück ist inhaltlich sehr anspruchsvoll und Brechts schwierigstes spätes Drama. Das zentrale Stilmittel ist der Galilei typische Disput, das Streitgespräch, indem immer wieder die Verantwortung des Wissenschaftlers - wie auch bei Dürrenmatt - im Mittelpunkt steht. Wenn Brecht schon 1939 schreibt: "Hütet nun ihr der Wissenschaften Licht, nutzt es und missbraucht es nicht; dass es nicht, ein Feuerfall, einst verzehre noch uns all." entpuppt er sich als Prophet des Atomzeitalters.
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| Fernsehmitschnitt DDR 2 - 1988
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| Signatur: Videoarchiv FM 46
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| Der Kirschgarten
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| Autor: Anton Tschechow
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| Länge: 135 Min.
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| Regie: Manfred Karge, Matthias Langhoff (Schauspielhaus Bochum)
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| Hauptdarsteller: Anneliese Roemer, Katharina Hill
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| Inhalt:
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| 'Der Kirschgarten' ist ein Stück über eine Welt im Prozess der Veränderung; die Hauptfiguren sind unfähig, ihren Garten - ein Relikt einer feudalen Vergangenheit, prächtig in seiner Blüte, doch im Grunde nutzlos - vor dem Verkauf und dem Abholzen zu retten. Sein Verlust wird mit einer Art nostalgischen Bedauerns empfunden, doch was am Ende unwiederbringlich verloren ist, war schon am Anfang verloren.
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| Fernsehmitschnitt 3Sat - 1988
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| Signatur: Videoarchiv FM 75
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| Leonce und Lena
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| Autor: Georg Büchner
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| Regie: Johannes Schaaf
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| Inhalt:
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| König Peter will seinen Sohn Prinz Leonce, einen gelangweilten Müßiggänger, mit der letzterem unbekannten Prinzessin Lena verheiraten. Beide entscheiden sich lieber zu fliehen und lernen sich unterwegs kennen und lieben. Der König treibt dennoch die Hochzeitsvorbereitungen voran, wobei das Paar durch zwei Automaten ersetzt wird. Doch am Ende gibt es eine Überraschung.
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| Fernsehmitschnitt ZDF - 1986
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| Signatur: Videoarchiv FM 20
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| Der Park
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| Autor: Botho Strauss
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| Länge: 165 Min.
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| Regie: Peter Stein
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| Hauptdarsteller: Libgart Schwarz, Peter Simonischek, Jutta Lampe, Bruno Ganz
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| Inhalt:
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| In dem vieldeutigen "Park" - Spektakel nach Botho Strauß von Peter Stein gelang es den Fernsehleuten wie selten zuvor, das facettenreiche Spiel der Schaubühnentruppe ins rechte Licht zu rücken. Wenn Oberon, der Elfenkönig sprachlos zwischen Punkern umherirrt und Titania sich, von der Gier nach sexueller Erlösung gepeinigt, einen Kuh-Hintern erfleht, wird die mythische Erotik des Shakespeareschen "Sommernachtstraums" mit den modernen Frustrationen einer verstädterten Gesellschaft auf beängstigende Weise verknüpft.
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| Fernsehmitschnitt 3Sat - 1988
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| Signatur: Videoarchiv FM 70
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| Don Juan oder Der steinerne Gast
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| (Dom Juan ou Le Festin de pierre)
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| Autor: Molière
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| Länge: 105 Min.
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| Regie: Ingmar Bergman
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| Hauptdarsteller: Michael Degen, Hilmar Thate, Birgit Doll
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| Inhalt:
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| "Alle großen Weiber haben ein Recht darauf, uns zu begeistern. Ich mag noch so verliebt sein - die Liebe zu der einen kann mich nie veranlassen, ungerecht gegen die andern zu sein. Und wenn ein hübsches Gesicht mein Herz verlangt, so gäbe ich, auch wenn ich zehntausend Herzen hätte, sie ihm alle". Für diese Rechtfertigung seines Herrn Don Juan hat Sganarell wenig Verständnis und ist insgeheim der Meinung, dass er es mit dem allergrößten Verbrecher zu tun hat, den die Erde jemals getragen hat, mit dem Teufel, einem Ketzer, der weder an den Himmel noch an Gespenster glaubt. Trotzdem jagen sie gemeinsam von Eroberung zu Eroberung, verfolgt von sitzen gelassenen Geliebten, rachsüchtigen Brüdern und eifersüchtigen Bräutigamen. Als gar zwölf Berittene hinter ihnen her sind, kommt Sganarell die zweifelhafte Ehre zu, in die Kleider seines Herrn zu schlüpfen und zu riskieren, in denselben umgebracht zu werden. Den Verfolgern mit Müh und Not entronnen, stürzt sich Don Juan in ein noch größeres Abenteuer. Er bittet die steinerne Statue des Komturs, den er vor kurzer Zeit erstach, zum Nachtmahl. Das Unglaubliche geschieht: Die Statue nimmt die Einladung nickend an, für Sganarell eine deutliche Warnung des Himmels, endlich dem gotteslästerlichen Lebenswandel abzuschwören. Doch Don Juan rüstet zum Nachtmahl und nicht mal das Gespenst des Todes in Gestalt einer schönen verschleierten Frau kann ihn aufhalten, den Komtur herauszufordern. Er reicht ihm die Hand. Unter Donner und Blitz spaltet sich die Erde, Don Juan und der Komtur versinken, Flammen steigen aus der Tiefe auf. Zurück bleibt der um seinen Lohn geprellte Sganarell.
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| Fernsehmitschnitt 3Sat - 1987
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| Signatur: Videoarchiv FM 82
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| Troilus und Cressida
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| Autor: William Shakespeare
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| Länge: 90 + 105 Min.
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| Regie: Dieter Dorn
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| Inhalt:
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| Der Krieg um Troja zieht sich hin. Im Lager der Griechen kommt es zu ersten Auflösungserscheinungen. Achilles, die Stütze des Heeres, nimmt nicht mehr an den Angriffen teil. Er liegt in seinem Zelt und lässt sich von seinem Freund Patroclus Parodien der anderen Feldherren vorführen. Sein Beispiel greift um sich: auch Ajax, zweite Säule der Armee, will nicht mehr kämpfen. Agamemnon, der Oberbefehlshaber, sucht einen Ausweg aus der Krise: er bietet den Trojanern Frieden an, wenn sie die von Paris geraubte Helena herausgeben.Priamus, der König von Troja, versammelt den Familienrat. Hektor, der älteste Sohn, plädiert für die Herausgabe: zuviel trojanisches Blut sei schon für die zu Unrecht Entführte geflossen. Troilus, der jüngste Sohn, widerspricht vehement: die Ehre gebiete es, an dem von allen gebilligten Raub festzuhalten, um ihn nicht nachträglich als Fehler einzugestehen. Hektor beugt sich dem Argument: der Krieg verspricht Ehre und Ruhm und soll deswegen fortgesetzt werden.Dabei hätte gerade Troilus einen guten Grund gehabt, für die Beendigung der Kämpfe zu plädieren. Er hat sich in die junge Trojanerin Cressida verliebt und möchte seine Zeit lieber bei ihr als auf dem Schlachtfeld verbringen. Sein Appell an die Ehre wird ihm zur tragischen Falle: Cressida ist die Tochter des trojanischen Priesters Calchas, der zu den Griechen übergelaufen ist und sich für den Verrat eine Belohnung ausbedungen hat; als die Griechen nun den trojanischen Feldherrn Antenor gefangennehmen, verlangt Calchas im Austausch für ihn seine Tochter.Troilus und Cressida werden getrennt. Sie schwören sich ewige Treue. Der Krieg geht weiter, und Troilus muss miterleben, wie Cressida von den Griechen hofiert wird und ihrem Werben zu erliegen droht.
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| Fernsehmitschnitt ZDF - 1987: Aufzeichnung einer Inszenierung der Münchner Kammerspiele von 1986
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| Signatur: Videoarchiv FM 22
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