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Grosse Regisseure
Woody Allen Jean-Luc Godard
Francis F. Coppola Volker Schlöndorff
David Lynch François Truffaut
Federico Fellini Wim Wenders

 

 
Filme von Woody Allen:
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Broadway Danny Rose
(BROADWAY DANNY ROSE)
USA - 1984
Länge: 84 Min.
Regie: Woody Allen
Hauptdarsteller: Woody Allen, Mia Farrow, Nick Apollo Forte, Sandy Baron

 

Inhalt:
Die Geschichte eines Künstleragenten, der seine Klienten wie Mutter, Freund und Therapeut in einer Person umsorgt und dabei oft enttäuscht wird. Eine komisch-traurige Reminiszenz an das Varieté und die ewig Erfolglosen im Showgeschäft. Der liebevolle, wehmütige Film ist bei allem Witz eine kleine Lektion in Lebensphilosophie.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/511

 

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Hannah und ihre Schwestern
(HANNAH AND HER SISTERS)
USA - 1985
Länge: 107 Min.
Regie: Woody Allen
Hauptdarsteller: Michael Caine, Mia Farrow, Carrie Fisher, Woody Allen

 

Inhalt:
In einer New Yorker Künstlerfamilie kommt es im Laufe von zwei Jahren zu Krisen und entscheidenden Lebensveränderungen, in die Verwandte und Freunde von drei Schwestern verwickelt sind. Woody Allens romantische Tragikomödie ist eine Liebeserklärung an New York und reflektiert so intellektuell wie unterhaltsam die Sinnsuche des modernen Menschen. Als recht bissige Komödie, Parabel und Zeitgemälde gleichermaßen sehenswert, wenn auch formal weniger geschlossen als einige frühere Filme Allens.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/343

 

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Die letzte Nacht des Boris Gruschenko
(LOVE AND DEATH)
USA - 1974
Länge: 85 Min.
Regie: Woody Allen
Hauptdarsteller: Woody Allen, Diane Keaton, Henry Czarniak, Féodor Atkine

 

Inhalt:
Widerwillig dem Druck seiner Familie nachgebend, zieht ein etwas tölpelhafter junger Russe in den Krieg gegen Napoleon, wird unfreiwillig ein Held und durch ebensolchen Zufall Ehemann. Von seiner Frau getrieben, versucht er, Rußland vom Joch Napoleons zu befreien, glaubt an die Zusagen eines "Himmelsboten" und geht im Vertrauen darauf zu seiner Hinrichtung. Sarkastische Woody-Allen- Komödie, die vom Militarismus über Sex bis zur Religion alles parodiert. Streckenweise sprühend von Einfällen und satirischem Witz.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/2053

 

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Manhattan
(MANHATTAN)
USA - 1978
Länge: 96 Min.
Regie: Woody Allen
Hauptdarsteller: Woody Allen, Diane Keaton, Michael Murphy, Mariel Hemingway

 

Inhalt:
Die Geschichte eines nervösen, zweimal geschiedenen Fernsehautors und seiner fast hoffnungslosen Suche nach Verständnis, Liebe und Wärme im Dschungel New Yorks. Woody Allen reflektiert und ironisiert in jedem seiner Dialoge Mentalität, Selbstmitleid und Komplexe der Amerikaner. "Manhattan" karikiert die Lebenskrise eines Intellektuellen, ist zugleich aber auch die poetische Hommage an Allens Geburtsstadt. Die nostalgische Musik von Gershwin und die stimmungsvolle Schwarzweißfotografie betonen die melancholischen Untertöne in der Komik Allens; die satirische Schärfe früherer Werke tritt demgegenüber zurück.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/2063

 

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Der Stadtneurotiker
(ANNIE HALL)
USA - 1977
Länge: 93 Min.
Regie: Woody Allen
Hauptdarsteller: Woody Allen, Diane Keaton, Tony Roberts, Carol Kane

 

Inhalt:
Der New Yorker Komiker Alvy Singer läßt, nach einer unglücklichen Romanze mit dem Mädchen Annie wieder einmal in eine Krise geraten, seine Vergangenheit Revue passieren. Er erinnert sich an die verkorkste Jugend im jüdischen Milieu, erzählt von den Absurditäten der amerikanischen Kulturszene und philosophiert bissig-ironisch über Grenzfragen der Metaphysik. Woody Allens stark autobiografisch getönte Komödie zeigt einen intellektuellen Clown, der mit todernsten Problemen hadert, aber letztlich immer nur komisch sein kann; beschrieben wird der Weg eines Träumers und geborenen Verlierers, der am Ende dennoch durch die Kraft der eigenen Kreativität sein Überleben sichert. Die sprunghafte Gagfolge früherer Allen-Filme ist einer ausgewogeneren Geschichte gewichen, in der pointierte Ironie den Slapstick weitgehend verdrängt. Dabei erweist sich Woody Allen als überaus versierter Regisseur, der spielerisch mit verschiedenen Stilen und Erzählformen jongliert. Ein Klassiker der modernen Filmkomik, ausgezeichnet mit vier "Oscars".
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/2026

 

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Filme von Francis Ford Coppola:
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Apocalypse Now
(APOCALYPSE NOW)
USA - 1976-79
Länge: 153 Min.
Regie: Francis Ford Coppola
Hauptdarsteller: Martin Sheen, Marlon Brando, Robert Duvall, Dennis Hopper

 

Inhalt:
Während des Vietnam-Krieges erhält ein amerikanischer Captain den Auftrag, einen Colonel zu liquidieren, der nicht mehr zurechnungsfähig ist und sich im Dschungel von Kambodscha als Herrscher aufspielt. Die Fahrt auf dem Patrouillenboot konfrontiert ihn fortlaufend mit der gnadenlosen Härte und dem unsagbaren Schrecken des Krieges, sie nimmt dabei zunehmend irreale, alptraumhafte Züge an. Ein verstörender Film, der realistisch kraß den Krieg als Zerstörer alles Menschlichen anklagt, in seiner Inszenierung allerdings zu sehr auf Effekte abzielt. Insofern im Gesamteindruck zwiespältig.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/0346

 

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Cotton Club
(THE COTTON CLUB)
USA - 1984
Länge: 128 Min.
Regie: Francis Ford Coppola
Hauptdarsteller: Richard Gere, Gregory Hines, Diane Lane, Lonette McKee

 

Inhalt:
Der Cotton Club in Harlem wird in der Zeit der Prohibition und Wirtschaftskrise in den 20er und 30er Jahren zum Schauplatz mitreißender Jazzmusik, phantastischer Ausstattungs- und Tanzrevuen und unerbittlicher Konkurrenzkämpfe unter Gangsterbanden. Aus der Verbindung zweier uramerikanischer Genres - Musical und Gangsterfilm - entsteht dank souveräner Führung der Schauspieler und der brillant eingefangenen Atmosphäre der Epoche ein hervorragender Unterhaltungsfilm.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/469

 

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Der Dialog
(THE CONVERSATION)
USA - 1973
Länge: 113 Min.
Regie: Francis Ford Coppola
Hauptdarsteller: Gene Hackman, John Cazale, Allen Garfield, Frederic Forrest

 

Inhalt:
Die Geschichte eines professionellen Abhörspezialisten, der mit seinem Gewissen in Konflikt gerät; die beginnenden Skrupel sind gleichzeitig der erste Schritt zu seiner moralischen Selbstzerstörung. Eine leise, ruhige und brillant inszenierte Studie, die minuziös das Eindringen der Technik in die Intimsphäre des Menschen beschreibt. Ein Alptraum von der Zerstörung des menschlichen Individualbereichs.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/0312

 

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Der Pate
(THE GODFATHER)
USA - 1971
Länge: 176 Min.
Regie: Francis Ford Coppola
Hauptdarsteller: Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, Robert Duvall

 

Inhalt:
Ein gewaltiger Gangsterfilm, der zeitgenössische Probleme der USA transparent macht und in reißerischer Verpackung als perfekte Unterhaltung anbietet. Im Mittelpunkt das System der Mafia, repräsentiert in der Geschichte eines Familienclans, dessen Haupt Don Corleone gleichsam zwei Tode sterben wird: den blutig-spektakulären als Gangsterboß und den privaten im sentimental getönten Familienidyll. Der überlange Film ist nicht ohne detaillierte Grausamkeit, wird aber vornehmlich sehenswert wegen des brillanten Spiels der Hauptdarsteller und interessiert auch als Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Verhältnissen.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/0975

 

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Peggy Sue hat geheiratet
(PEGGY SUE GOT MARRIED)
USA - 1986
Länge: 103 Min.
Regie: Francis Ford Coppola
Hauptdarsteller: Kathleen Turner, Nicolas Cage, Barry Miller, Catherine Hicks

 

Inhalt:
Peggy Sue, in Scheidung begriffen, fällt am Jubiläumstreffen ihres Schuljahrgangs in Ohnmacht und findet sich in der Vergangenheit wieder. Als Teenager, der das Bewußtsein einer Erwachsenen hat und um zukünftige Enttäuschungen weiß, will sie zuerst ihrem Schicksal eine andere Wendung geben; am Ende schreckt sie jedoch davor zurück. Humorvoll und anrührend, mit formal wie inhaltlich einfachen, doch ungemein subtil und raffiniert eingesetzten Mitteln erzählt der Film eine alltägliche Liebesgeschichte; dabei thematisiert er beiläufig die Frage nach der Freiheit des Menschen, sein Schicksal zu gestalten.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/0339

 

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Filme von David Lynch:
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Blue Velvet
(BLUE VELVET)
USA - 1985
Länge: 120 (V.115/114) Min.
Regie: David Lynch
Hauptdarsteller: Kyle MacLachlan, Isabella Rossellini, Dennis Hopper, Laura Dern

 

Inhalt:
Ein in seine Heimatstadt, ein amerikanisches Provinznest, zurückkehrender Student wird durch den Fund eines abgeschnittenen Ohres und die eigene, immer zwanghafter werdende Neugier in einen kaum vorstellbaren Abgrund von Gewalt und Perversion hineingezogen. Ein doppelbödiger Film, der sich im krassen Eindringen in finsterste menschliche Abgründe zugleich mit der Fragwürdigkeit traditioneller Weltbilder beschäftigt.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/0450

 

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Der Elefantenmensch
(THE ELEPHANT MAN)
England - 1980
Länge: 123 Min.
Regie: David Lynch
Hauptdarsteller: John Hurt, John Gielgud, Anne Bancroft, Freddie Jones

 

Inhalt:
Die auf den Aufzeichnungen eines Londoner Arztes beruhende Geschichte eines Mannes, der infolge einer unheilbaren Nervenkrankheit seit seiner Kindheit durch Geschwulste verunstaltet war und immer wieder zum abnormen Schauobjekt degradiert wurde, ehe er Ende des 19. Jahrhunderts jung verstarb. Ein zutiefst humaner Film, entwickelt in strengen Schwarz-Weiß-Kompositionen, der sich mehr an der menschlichen Dimension des Themas als an vordergründigem Horror interessiert zeigt.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/1097

 

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Filme von Federico Fellini:
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Boccaccio 70
(BOCCACCIO 70)
Italien / Frankreich - 1961
Länge: 156 Min.
Regie: Mario Monicelli, Federico Fellini, Luchino Visconti, Vittorio de Sica
Hauptdarsteller:Sophia Loren, Luigi Giuliani, Anita Ekberg, Peppino de Filippo

 

Inhalt:
Italienischer Episodenfilm, der viermal in teils unbeschwertem, teils hintergründigem Komödienton von Liebe und Erotik im modernen Leben handelt. Die Zahl 70 im Titel ist ironisch gemeint: Die Hersteller vermuteten (zu Unrecht), mit dem 1961 gedrehten Film nicht vor 1970 durch die Zensur zu kommen. - "Renzo e Lucia": Weil die weiblichen Angestellten nicht verheiratet sein dürfen, heiraten zwei junge Betriebsangehörige heimlich in der Mittagspause. (Diese Episode ist in der deutschen Fassung entfernt.) - "Le Tentazione del Dottor Antonio": Ein heuchlerischer Pharisäer läuft zu den Behörden, um eine anstößige Werbewand mit Anita Ekberg vor seinem Haus entfernen zu lassen, doch die Reklamedame steigt auf die Erde und nimmt den Doktor wortwörtlich auf den Arm. - "Il Lavoro": Der erste Kunde einer Gräfin, die als Callgirl arbeiten will, wird ihr eigener Mann sein. - "La Riffa": Ausgerechnet der mickrige Dorfsakristan gewinnt den höchsten Preis einer Schießbude, eine Nacht mit Sophia Loren. Der gestalterisch durchweg beachtliche Film wurde vom italienischen Verleih auf 190 Minuten und vom deutschen Verleih dann noch einmal stark gekürzt.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/0515

 

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Fellinis Schiff der Träume
(E LA NAVE VA, ET VOGUE LE NAVIRE)
Italien / Frankreich - 1983
Länge: 128 Min.
Regie: Federico Fellini
Hauptdarsteller: Freddie Jones, Barbara Jefford, Norma West, Peter Cellier

 

Inhalt:
Ein italienischer Luxusdampfer gerät im Juli 1914 auf Kollisionskurs mit einem österreichischen Panzerkreuzer - und mit den eigenen Passagieren: Serbische Flüchtlinge stoßen auf berühmte Opernstars und Durchlauchten aus aller Welt, die auf dem Weg zur Seebestattung ihrer unsterblichen Diva die sich anbahnende Katastrophe zu spät bemerken. Fellinis musikalisch opulente, bildgroteske Vision persifliert Selbstgefälligkeit und verstellten Wirklichkeitssinn mit mehrfacher, gleichnishafter Selbstironie.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/1169

 

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Fellinis Satyricon
(SATYRICON)
Italien - 1969
Länge: 135 Min.
Regie: Federico Fellini
Hauptdarsteller: Martin Potter, Hiram Keller, Max Born, Salvo Randone

 

Inhalt:
In freier Bearbeitung des antiken Roman-Fragments von Petronius beschreibt Fellini die erotischen Abenteuer zweier Jünglinge in der dekadenten römischen Gesellschaft zur Zeit Neros. Ein opulenter, mit Monstrositäten und Kuriositäten überladener Bilderbogen, der auf dramaturgische Durcharbeitung verzichtet zugunsten einer revueartigen Aneinanderreihung grotesker Einzelauftritte. Fellini zeigt sich zugleich indigniert und fasziniert von den bunt schillernden Verfallssymptomen einer hedonistischen Epoche, die er als Keimzelle der modernen Zivilisation interpretiert. Die stilisierte Künstlichkeit der Dekorationen und Masken ermöglicht dem Zuschauer ebenso den kulinarischen Genuß wie die kritische Distanz.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/2025

 

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La Strada - Das Lied der Straße
(LA STRADA)
Italien - 1954
Länge: 102 Min.
Regie: Federico Fellini
Hauptdarsteller: Giulietta Masina, Anthony Quinn, Richard Basehart, Aldo Silvani

 

Inhalt:
Der virile und gewalttätige Jahrmarktsartist Zampano kauft das einfältige Dorfmädchen Gelsomina, um es zu seiner Assistentin und Sklavin abzurichten. Sie unterwirft sich seinen unwirschen Befehlen, aber den seiltanzenden Narren Matto, der sie menschlich behandelt, betet sie an. Zampano tötet Matto im Streit und verläßt Gelsomina, weil er jede menschliche Bindung als Last empfindet. Erst als er später von ihrem Tod hört, läßt ein hemmungsloser Gefühlsausbruch ahnen, was er für sie empfunden hat. Mit der poetisch-bizarren Tragödie entfernte sich Fellini erstmals vom Neorealismus. Der Film hat eine soziale, eine humane und eine christliche Ebene. Ob man ihn als simple Geschichte über menschliche Beziehungen oder als Allegorie versteht, der durch den Zusammenklang aller künstlerischen Faktoren erzielten Intensität wird sich kaum ein Zuschauer entziehen können. (Titel auch: "Das Lied der Straße")
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/1248

 

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Filme von Jean-Luc Godard:
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Maria und Joseph
(JE VOUS SALUE, MARIE)
Frankreich - 1983
Länge: 70 Min.
Regie: Jean-Luc Godard
Hauptdarsteller: Myriem Roussel, Thierry Rode, Philippe Lacoste, Juliette Binoche

 

Inhalt:
In Anlehnung an die Elemente der christlichen Botschaft von der Menschwerdung Jesu verlängert Jean-Luc Godard diesen Gedanken auf den Menschen in der modernen Welt schlechthin und erinnert an das nicht erklärbare und verfügbare Geheimnis des Lebens: Marie, Tochter eines Tankstellenpächters, wird schwanger, obwohl sie unberührt lebt, und gebärt ein Kind. Ihr völlig überraschter Freund Joseph, ein Taxifahrer, wehrt sich zunächst gegen die unerklärliche Situation, bis er sie allmählich akzeptiert. Eine anspruchsvolle, ernsthafte Reflexion über Liebe und Leben, getragen von Respekt und Ehrfurcht vor dem Thema. Der facettenreiche, durch seine Fülle an literarischen, philosophischen und theologischen Verweisen sehr anspruchsvolle Film bedarf der aufmerksamen Einlassung des Zuschauers. (Godards Film ist mit dem 37minütigen Kurzfilm "Marie und ihr Buch" von Anne-Marie Miéville gekoppelt.)
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/330

 

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Passion
(PASSION)
Frankreich / Schweiz - 1982
Länge: 87 Min.
Regie: Jean-Luc Godard
Hauptdarsteller: Isabelle Huppert, Hanna Schygulla, Jerzy Radziwilowicz, Michel Piccoli

 

Inhalt:
Ein polnischer Regisseur dreht in der Schweiz einen Historienfilm. Weil er mit der Arbeit nicht vorankommt und zudem sein Budget zur Neige geht, nimmt er mehr und mehr an den Ereignissen teil, die sich um ihn herum abspielen. Wieder einmal denkt Godard über das Filmemachen, über Anpassung und Revolte, über Arbeit und Gefühle nach. Doch das Bemühen, die prominenten Darsteller gebührend in Szene zu setzen, macht den Film eher episodenhaft als vielschichtig. Man hat den Eindruck, als hätte sich Godard am liebsten dem traditionellen Erzählkino zugewandt. So ist "Passion" trotz großer visueller Schönheit eher ein belangloses Werk in Godards Schaffen der 80er Jahre.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/1774

 

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Die Verachtung
(IL DISPREZZO, LE MEPRIS)
Frankreich / Italien - 1963
Länge: 135 Min.
Regie: Jean-Luc Godard
Hauptdarsteller: Brigitte Bardot, Jack Palance, Michel Piccoli, Giorgia Moll

 

Inhalt:
Die Ehe eines Drehbuchautors zerbricht bei den Arbeiten zu einem Film über die Irrfahrten des Odysseus, weil seine Frau glaubt, er wolle sie an den Produzenten abtreten, um die eigene Position zu sichern. Godards Film über das Filmemachen und die Welt des Films, komponiert in auffälliger Farbdramaturgie: Braun, Gelb und Grün dominieren bei den Außenaufnahmen, Rot, Blau und Weiß in den Innenräumen. Ein auf der Handlungsebene schlichter, beinahe belangloser Film, der seinen inszenatorischen Reichtum aber in einer Vielzahl von Zitaten und Anspielungen, Dopplungen und Brechungen offenbart und damit zu einem faszinierenden Dokument unermüdlicher (Selbst-)Reflexion wird. (Auch O.m.d.U.)
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Videoarchiv V88/0502

 

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Filme von Volker Schlöndorff:
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Die Blechtrommel
(LE TAMBOUR)
Deutschland - 1978
Länge: 145 Min.
Regie: Volker Schlöndorff
Hauptdarsteller: David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf, Daniel Olbrychski

 

Inhalt:
An seinem dritten Geburtstag verweigert der 1924 in der Freien Stadt Danzig geborene Oskar Matzerath weiteres Wachstum und Teilnahme an der Welt der Erwachsenen. Auf seiner Blechtrommel artikuliert das ewige Kind seinen Protest gegen Nazis und Mitläufer, und erst nach Kriegsende faßt Oskar den Beschluß, wieder zu wachsen, um mitzubestimmen. Schlöndorffs brillant inszenierte, weitgehend werktreue Verfilmung des Romans von Günter Grass. Eine opulente Bestseller-Verfilmung voller sinnlicher Kraft. Der Film wurde u.a. mit dem "Oscar" für den "besten nichtenglischsprachigen Film" ausgezeichnet.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/1260

 

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Die Fälschung
(LE FAUSSAIRE)
BR Deutschland / Frankreich - 1981
Länge: 110 Min.
Regie: Volker Schlöndorff
Hauptdarsteller: Bruno Ganz, Hanna Schygulla, Jerzy Skolimowski, Gila von Weitershausen

 

Inhalt:
Ein deutscher Illustrierten-Reporter erkennt in Beirut angesichts des libanesischen Bürgerkriegs, daß sein Leben auf Lüge und Fälschungen aufgebaut ist, und gibt nach der Rückkehr seinen Beruf auf. Schlöndorffs medienkritischer Film hat große Momente, bleibt aber in einem lediglich protokollarischen Realismus stecken. Seine perfekte Rekonstruktion von Kriegsszenen an Originalschauplätzen wirkt sonderbar unbeteiligt. Vorzüglich, wie immer, Luthers Kamerakünste.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv Videoarchiv FM 67

 

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Tod eines Handelsreisenden
(DEATH OF A SALESMAN)
USA / BR Deutschland - 1985
Länge: 134 Min.
Regie: Volker Schlöndorff
Hauptdarsteller: Dustin Hoffman, Kate Reid, John Malkovich, Stephen Lang

 

Inhalt:
Eine auf Farce mit opernhaftem Pathos zugeschnittene Neuverfilmung von Arthur Millers Tragödie vom kleinen Handelsvertreter, der mit seinen Träumen, Illusionen und Lebenslügen kläglich an der Wirklichkeit zerbricht. Filmisch unbedeutend, bleibt die von Dustin Hoffmans Schauspielkunst beherrschte Adaption des Bühnenwerkes jedoch durch die unverbrauchte Aktualität sozialkritischer Aufdeckungen und humaner Mahnungen diskussionswert.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/0280

 

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Filme von François Truffaut:
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Fahrenheit 451
(FAHRENHEIT 451)
England / USA - 1966
Länge: 113 Min.
Regie: François Truffaut
Hauptdarsteller: Oskar Werner, Julie Christie, Cyril Cusack, Anton Diffring

 

Inhalt:
In einem utopischen Polizeistaat, in dem Bücher verboten sind und Lesen unter Strafe steht, revoltiert "Feuerwehrmann" Montag - dessen Beruf es ist, inkriminierte Lektüre zu verbrennen - gegen das System totaler Kontrolle. Eigenwilliger Science-Fiction-Film nach dem Roman von Ray Bradbury. Truffaut entwickelt die Geschichte eines Außenseiters, der sich aus Anpassung und Lethargie befreit, um abseits einer repressiven Zivilisation seine persönliche Utopie zu leben, zu einer Hommage an die Literatur und an die abendländische Kultur generell.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/1357

 

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Die Frau nebenan
(LA FEMME D'A COTE)
Frankreich - 1981
Länge: 106 Min.
Regie: François Truffaut
Hauptdarsteller: Gérard Depardieu, Fanny Ardant, Henri Garcin, Michèle Baumgartner

 

Inhalt:
Ein verheirateter Mann mit sechsjährigem Sohn bekommt als neue Nachbarin seine frühere, inzwischen ebenfalls verheiratete Geliebte. Ihre Beziehung lebt wieder auf; sie erfahren erneut, daß sie weder miteinander noch ohne den anderen leben können. Truffauts zwanzigster Film erzählt die tragische Geschichte dieser "amour fou" mit meisterlicher Beiläufigkeit; er ist tiefgründig, vielschichtig und hervorragend gespielt.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/414

 

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Die letzte Metro
(LE DERNIER METRO)
Frankreich / BR Deutschland - 1980
Länge: 131 Min.
Regie: François Truffaut
Hauptdarsteller: Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Jean Poiret, Andréa Ferréol

 

Inhalt:
Während der deutschen Besetzung von Paris wird im Theater "Montmartre" ein neues Stück geprobt. Da der Leiter, ein deutscher Jude, sich im Keller versteckt halten muß, versucht seine Frau, die Gefahren der politischen Lage und menschliche Komplikationen zu meistern und das Theater weiterzuführen. In subtilem Ausgleich von Heiterem und Tragischem greifen Spiel und Wirklichkeit ineinander und reflektieren so das Verhältnis von Politik und Kultur.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V87/1222

 

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Filme von Wim Wenders:
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Hammett
(HAMMETT)
USA - 1978-82
Länge: 94 Min.
Regie: Wim Wenders
Hauptdarsteller: Frederic Forrest, Peter Boyle, Marilu Henner, Roy Kinnear

 

Inhalt:
Die Geschichte des ehemaligen Privatdetektivs Dashiell Hammett, der Krimischriftsteller geworden ist und von einem alten Kollegen in eine ausufernde Detektivgeschichte im Stile des "film noir" hineingezogen wird. Stilsicher fotografiert und inszeniert, regt der atmosphärisch sehr dichte Film zu Reflexionen über das Schreiben und Erleben von Geschichten sowie über die Wesensmerkmale und die Faszination der Vorbilder der "Schwarzen Serie" an. Diese werden zwar letztlich nicht erreicht, dennoch fasziniert der Film durch die (notgedrungen eingesetzte) Künstlichkeit des Studio-Dekors, das in seiner ausgefeilten Stilisierung ein elegantes Schauvergnügen mit leicht nostalgischem Touch bietet.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur:Videoarchiv V87/1262

 

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Paris, Texas
(PARIS, TEXAS)
BR Deutschland / Frankreich / England - 1984
Länge: 145 Min.
Regie: Wim Wenders
Hauptdarsteller: Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Dean Stockwell, Aurore Clément

 

Inhalt:
Ein sprach- und erinnerungslos in der texanischen Wüste aufgefundener Mann findet langsam in die Gemeinschaft zurück und macht sich zusammen mit dem siebenjährigen Sohn auf die Suche nach seiner verschwundenen Frau, nach seiner Vergangenheit und nach neuen Formen des Zusammenlebens. Wim Wenders resümiert seine Erfahrungen mit dem amerikanischen Kino und dem amerikanischen Traum in einer formal bestechenden, gefühlsstarken Synthese aus Genrefilm und Autorenkino. Der sanft-elegische Film ist auf vielen Ebenen glaubhaft und faszinierend: als realistisches Amerikabild, Roadmovie, Liebesgeschichte und mythische Allegorie.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv V88/0436

 

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Der Stand der Dinge
(DER STAND DER Dinge)
BR Deutschland / Portugal / USA - 1982
Länge: 124 Min.
Regie: Wim Wenders
Hauptdarsteller: Patrick Bauchau, Paul Getty III, Viva Auder, Samuel Fuller

 

Inhalt:
Als ein Filmteam die Arbeiten an einem Science-Fiction-Film aus Geldmangel unterbrechen muß, führt die Zeit der Untätigkeit für die Beteiligten zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst und für den Regisseur darüber hinaus zu einem existentiellen Kampf um seine Ansichten vom Kino. Ein vielschichtiger Film über die Bedeutung von Kinogeschichten als Realitätserfahrung - von Wim Wenders zu einer überzeugenden filmischen Darstellung menschlicher Verhaltensweisen geformt.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM) Copyright 2000 Net World Vision GmbH, München

 

Signatur: Videoarchiv FM 69

 

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Letzte Aktualisierung: 08.02.2006